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content f(X)





CONTENT f(x) - Besetzung einer LEERSTELLE

Ein LEERKÖRPER (CONTENT) mit der Funktion f(x) in Form eines handelsüblichen, genormten Bürocontainers (6 x 2,50 x 2,50 m) besetzt für die Dauer eines Jahres eine existierende LEERSTELLE im Innenhof der HGB. Er wird zum Experimentalraum, Trainingsgerät, Simulator, Sparringspartner, Medium - ein situationistischer Ausstellungs-, Ereignis- und Möglichkeitsraum für bislang ungenutzte, flüchtige Momente und Gelegenheiten.

Für die Funktion f(x) mit der Variablen x gilt:
x = Die Menge aller (un)möglichen künstlerischen Situationen | Handlungen | Verrichtungen | Interventionen | Ereignisse
x = temporär, flüchtig und unterliegt permanenten Transformationen

Inhalt und Funktion werden mit Hilfe von Begrifflichkeiten auf Basis eines gemeinsamen Vorrats an Zeichen artikuliert und mit Hilfe eines geeigneten Displays unmittelbar nach außen kommuniziert.


Grundstudium Medienkunst / Hochschule für Grafik und Buchkunst
Prof. Christin Lahr, Anja Kempe, Stefan Riebel









content f(X) = #031
14. – 17.02.2013

Der Container wird abgeholt und deswegen packen wir ihn in schwarze stretch-folie ein. Jetzt kann ihn jemand anderes auspacken und hat vielleicht sogar Freude daran. Bekommt man ja nicht täglich so einen eingepackten Container.
Herzlichen Glückwunsch dem Empfänger.

Ein Projekt von hannes hesse und kiron guidi.




content f(X) = #030 (Betreff - Abholung Bürocontainer / Hochschule für Grafik und Buchkunst)
04. – 10.02.2013

Mein Versuch, den Container und damit den Druck zu beseitigen, scheiterte. Es war für mich nicht möglich, den Container endgültig aus der Hochschule zu entfernen.

Was macht man mit Dingen, die man nicht mehr haben will?
Was macht man mit Dingen, die man nicht sehen will?
Was macht man mit Dingen, die man einfach nicht loswird?

Wenn man etwas nicht sehen will, verhüllt man es. Man deckt es ab, lagert es ein. Jeder der den Container kennt, weiß was unter der Hülle liegt, aber optisch ist es nicht mehr das was es einmal war. Der Nutzen geht verloren. Niemand kommt rein, niemand kommt raus. Die Fenster sind dicht. Die Tür ist verschlossen. Nicht einmal die Leuchtschrift kann Informationen geben. Der Strom ist aus. Es gibt keine Präsentation, keine Eröffnung, keine Treffen, keine Termine zur Besichtigung. Pause.

In meiner Vorstellung ist der Container, aufgrund der Verhüllung, eine Woche lange verschwunden. Er ist in dieser Zeit weder Teil eines Projektes der MK11, noch Teil der Hochschule für Grafik und Buchkunst.

Ein Projekt von christian holze.




content f(X) = #029 (BRUCHSTÜCKE)
24.01.2013

Ein Projekt von frank holbein und felix amerbacher.




content f(X) = #028 (-)
14. – 20.01.2013

Ein Projekt von ullrich klose und max richter.




content f(X) = #027 (drawing center)
20.12.2012

Ein Projekt von jae yong choi.




content f(X) = #026 (LIEBER ZU CONTAINER(N) #3)
05.12.2012

In der Mittagspause werden im Lichthof der HGB Haselnüsse ausgegeben. Ein Projekt von Thomas Lindenberg.




content f(X) = #025 (Live-Malen in Modul8 + Drucken und Montage)
03.12.2012






content f(X) = #024 (Improvisation)
26.11. – 01.12.2012

Fünf Tage, je eine Stunde, fünf unterschiedliche Herangehensweisen an das Thema „Improvisation“ , für alle und zum Mitmachen
Tag 1: Eine Improvisation wird improvisiert. Der Vorbereitungstag wird dazu genutzt den Hof der HGB über Lautsprecher mit elektronischer Musik zu bespielen, die mit Hilfe einer App entsteht.
Tag 2: Der Container ist in seinem Inneren mit weißen DIN A3 Blättern beklebt. Sie sollen beschrieben und mit unterschiedlichen Zeichen versehen werden. Texte und Aufzählungen, Sätze und einzelne Worte in den unterschiedlichsten Sprachen entstehen.
Tag 3: Die beschriebenen Blätter vom Vortag sollen bemalt werden. Striche und Figuren, Gesichter, Obst und Tiere von unterschiedlichster Art entstehen.
Tag 4: Im Innern des Containers werden unzusammenhängende Sätze und Wörter aus beliebigen Büchern und Zeitschriften auf Deutsch und Chinesisch vorgelesen und per Lautsprecher auf den Hof der HGB übertragen.
Tag 5: Gesammelte und übrig gebliebene Gegenstände werden zu einer Skulptur verarbeitet.




content f(X) = #023 (contain:) to have or to hold, someone or something, within
15.11.2012

Night, the Hochschule für Grafik und Buchkunst's courtyard is empty but for a few scattered chairs, cigarette butts, plastic cups, and a container - measuring 6 x 2,5 x 2,5 meters - at the courtyard's rear. Standing before it, I think of filling its interior with words, pictures, people, sounds. How to use this space - moved from a construction site to an art school, now intended for exhibitions, class talks, events. I move from wanting to fill the space with material to letting each viewer decide with what it might be filled. I look up the definition of the word "contain" - "to have or to hold, someone or something, within." I blacken out the container's windows, let the definition scroll in LED lights across its facade, step back, and walk away.
by kristen mueller




content f(X) = #022 (USB-DIAGNOSTICA)
06. – 08.11.2012

"Anfang des Jahres fanden wir einen USB-Stick auf dem Boden der Tramhaltestelle 'Neues Rathaus' in Leipzig. Um herauszufinden wer der Besitzer ist haben wir den Inhalt des Sticks durchgesehen."
Im Container wurde ein Computer aufgestellt und daran angeschlossen und für jeden zugänglich ein USB-Stick mit einer Kopie der gefunden Daten.
Max Bodenstedt und Thomas Lindenberg




content f(X) = #021 (LIEBER ZU CONTAINER(N) #2)
10.09.2012

Aus Müllcontainern gesammeltes Essen wird im Container zubereitet und kostenlos verteilt. Ein Projekt von Thomas Lindenberg.




content f(X) = #020 (Remarkable System)
09.09.2012

videoinstallation von mirijam sadowski im rahmen der Präsentation des zweiten Studienjahres. Ausgestellt wurden Arbeiten, die im ersten Studienjahr im fachspezifischen Unterricht entstanden sind, oder die thematisch zum Thema Krise passen.




content f(X) = #019 (black box)
13.09.2012






content f(X) = #018 (semesterabschluss der medienkunst)
09.07.2012






content f(X) = #017 (höhle)
09. – 19.07.2012

"Der Container wird zum Wald. Wald als Höhle, als Schutzraum, als Rückzugsort, als Fluchtort, als Versteck. Einerseits spendet ein solcher Ort Trost und Ruhe. Andererseits wohnt jedem Rückzugsverhalten jedoch nicht nur das Trost- und Regenerierungsmoment inne, sondern auch die Gefahr, den Schutzraum nach durchlaufener Erholung nicht mehr verlassen zu wollen."
eine installation von paula tobia könig und laura därr.




content f(X) = #016 (seifenblasentest)
03.07.2012

im offenen arbeitskreis werden kurzfristig einige seifenblasentests durchgeführt.




content f(X) = #015 (vordiplomssekt)
28.06.2012

umtrunk zum anlass der bestandenen vordiplomsprüfungen




content f(X) = #014 (Lieber zu Container(n))
27.06.2012

Aus Müllcontainern gesammeltes Essen wurde am 27.06.2012 in der Mittagspause zwischen 12.30 und 14 Uhr im Container zubereitet und kostenlos verteilt. Ein Projekt von Thomas Lindenberg.




content f(X) = #013 (oak1)
21.06.2012

treffen im offenen arbeitskreis, felix richter präsentiert einige arbeiten




content f(X) = #012 (wartezimmer 2.0)
06.06. – 09.06.2012

rauminstallation von fabia fröhlich und tina macha




content f(X) = #011 (zur nachahmung empfohlen)
06. + 07.06.2012

06.06.2012 / "zur nachahmung empfohlen - expeditionen in ästhetik und nachhaltigkeit", Vortrag Adrienne Goehler, Hochschule für Grafik und Buchkunst
07.06.2012 / "Verflüssigungen - vom Sozialstaat zur Kulturgesellschaft", Gespräch mit Adrienne Goehler




content f(X) = #010 (grillgut)
30.05.2012






content f(X) = #009 (vermessung)
30.05.2012






content f(X) = #008 (π)
10.05.2012

musikinstallation von bernhard bormann




content f(X) = #007 (proklamationen)
08.05.2012

für was lohnt es sich „auf eine kiste zu steigen“ und das wort zu ergreifen? wie könnte eine derartige „proklamationskiste“ beschaffen sein? studenten/innen des ersten studienjahres medienkunst haben sich im rahmen des workshops „proklamationen“ mit diesen fragestellungen befasst und hierzu arbeiten / aktionen entwickelt. einige dieser arbeiten / aktionen werden vom 18. - 20. mai 2012 auf dem diesjährigen „direct action festival“ in berlin, im rahmen des „monat der performance kunst - berlin“ zu sehen sein.
beteiligte studenten/innen sind bernhard bormann, tina macha, felix richter und thomas lindenberg




content f(X) = #006 (210 x 297)
23.04. – 30.04.2012

Ein Abend. 11 Leute. 210x297 mm. In 4 Stunden. Über 150 Blatt.




content f(X) = #005 (brot + salz)
19.04.2012




content f(X) = #004 (ortsbegehung)
12.04.2012




content f(X) = #003 (nebeltest)
29.03.2012




content f(X) = #002 (innenausbau)
12. – 22.03.2012




content f(X) = #001 (erste setzung)
09. – 12.02.2012









impressum / danksagung


verantwortlich für inhalt und erscheinung:

Stefan Riebel
Hochschule für Grafik und Buchkunst
Wächterstraße 13, 04107 Leipzig
riebel@hgb-leipzig.de


Unser Dank gilt:

Olav Petersen / Bauhütte-Ost
Variant-Transport GmbH
Aurich & Hallbauer GmbH / Mitteldeutsche Vermessungstechnik
Adolf Würth GmbH & Co. KG
Ralph Detlef Kohl
Max Schneider

allen mitarbeiter/innen der Hochschule für Grafik und Buchkunst